Montag, Jan 20, 2020 / Peter Kraetsch Bronze für Finja bei der LEM der Damen/Herren


Gleich fünf Damen unseres Vereins starteten am vergangenen Wochenende bei den Landeseinzelmeisterschaften der Damen und Herren in Limbach-Oberfrohna. Anne, Pascale, Finja, Lisa und die am Abend vor der LEM nachnominierte Flora wollten an diesen beiden Wettkampftagen versuchen, die etablierten Spielerinnen, meist in der Regionalliga, der 3. oder der 2. Bundesliga spielend, ein wenig zu ärgern.

Vor allem Finja und Anne zeigten mit dem Erreichen des Achtelfinales im Einzel ihre gewachsene Spielstärke, auch wenn man am Ende des Turnieres konstatieren muss, dass die erwarteten Spielerinnen aus Leipzig, Wilsdruff und Chemnitz die Siege unter sich ausmachten. Etwas Pech hatte Pascale in der Hauptrunde, nachdem sie bereits in ihrer Vorrunde gegen die Chemnitzerin Lara Neubert stark aufgespielt (2:3) und fast für eine Überraschung gesorgt hatte. Im ersten Spiel der Endrunde konnte sie sich nach einem 1:2-Rückstand und einer starken Aufholjagd gegen die Sorgauerin Emily Kaden dann doch nicht mit dem Einzug ins Achtelfinale belohnen. Finja und Anne waren sicher als Zweite ihrer Gruppe in das KO-Feld eingezogen - Finja durch Siege gegen Linda Franz (Tannenberg, 3:0) und Katrin Neudeck (Leutzscher Füchse, 3:1) bei einer Niederlage gegen Marlene Scheibe (Rapid Chemnitz), sowie Anne durch zwei 3:0-Erfolge gegen Vanessa Göhler (Zwickau) und Aline Heinze (Großnaundorf) bei einer Niederlage gegen Leonie Hildebrandt (Radeburg).



Für Lisa, die am Ende in ihrer Vorrunde den letzten Platz belegte, auch wenn sie gegen die Döbelnerin Jessica Gückel eine starkes Match ablieferte und sich knapp mit 2:3 geschlagen geben musste, und für Flora war das Turnier sicherlich ein wichtiger Gradmesser, um zu erkennen, dass die Spitzenspielerinnen des Landes noch ein Stück weg sind. Gerade deswegen ist Floras Sieg in der Vorrunde gegen die Dresdnerin Katja Polotzek ein schöner Erfolg, an den es nun anzuknüpfen gilt. Nun heißt es für unsere beiden jungen Spielerinnen, auf diesen Erfahrungen aufzubauen und "dran zu bleiben"...



Im Damen-Doppel schaffte es Finja mit ihrer Partnerin Leonie Hildebrandt immerhin bis ins Viertelfinale, wo dann allerdings gegen die bundesligaerfahrenen Helbig/Do Thi aus Leipzig nach drei Sätzen, von denen zumindest einer knapp gestaltet wurde, Endstation war. Flora musste mit ihrer zugelosten Partnerin Aline Heinze bereits nach der ersten Runde den Schläger wieder einpacken. Alle anderen, also Anne mit Lisa, und Pascale mit der Freibergerin Paula Uhlig, kamen bis ins Achtelfinale, wobei die beiden Letztgenannten ganz knapp an den Franz-Schwestern aus Tannenberg scheiterten.

Im Mixed, das seit einigen Jahren auch wieder auf Landesebene und von den Aktiven sehr gern gespielt wird, setzte sich Finja zusammen mit Leon Schubert (TTC Lugau) hervorragend in Szene: Über die Stationen Langholz/Alwan (3:1), Brand/Kaulfuß (3:2) und Scheibe/Tihi (3:2) kämpften sich die beiden bis ins Halbfinale nach vorn, wo sie der Kombination Scherber F./Haufe zum Sieg gratulieren mussten. Für diese starke Leistung erhielt Finja zusammen mit Leon am frühen Samstagabend die Bronzemedaille. Alle anderen TSV-Damen hatten mit ihren Spielpartnern bereits nach der 1. oder der 2. Runde die Mixed-Konkurrenz beenden müssen.

Als Erfolg bleibt zu konstatieren, dass unsere Damen, und hier vor allem die aus der 1. Mannschaft, an der Landesspitze dran sind. Allerdings war deutlich zu sehen, dass die anderen Spielerinnen und Vereine gut trainiert haben und dass nun noch ein wenig Erfahrung dazu kommen muss, um ganz vorn mitzuspielen.

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