Sonntag, Nov 14, 2021 / Ulf Schmidt Zwei mal Edelmetall für Alma


Bis nach Brandis fuhren heute Alma, ihre Mama und ihren Coach zur Landeseinzelmeisterschaft der AK 15.

Gemeinsam mit 22 anderen Mädchen wollte die erst 12-jährige Alma versuchen, so gut wie möglich zu spielen, um ihr selbst gestecktes Ziel zu erreichen, denn sie hatte sich vorgenommen, unter die ersten Vier zu kommen.

Begonnen wurde allerdings mit dem Doppelwettbewerb, in dem Alma und Veronika Moor (SV Dresden Mitte 1950) zusammen ins Rennen gingen. Nach einem Freilos gewannen die beiden in der 1. Runde relativ mühelos und hatten dann im Halbfinale mit Nilufar Rudolph und Chantal Prochnau zwei alte Bekannte am Tisch, denen sie anfangs gut Paroli bieten und so den ersten Satz knapp gewinnen konnten. Danach fanden sie allerdings nicht mehr die geeigneten Mittel, um dem Doppel aus Tirpersdorf und Ellefeld noch mehr Sätze abzunehmen - trotz teilweise guter Angriffsbälle ließen sich die beiden etwas älteren Mädels nicht mehr beirren und holten sich mit 3:1 den Platz im Finale.

Für Alma und Veronika bleibt die Erkenntnis, dass bei einer Landesmeisterschaft immer "Vollgas" gespielt werden muss, je weiter der Wettbewerb voranschreitet. Für beide Mädels ist dieser 3. Platz dennoch ein sehr schöner Erfolg, auf dem sich aufbauen lässt.



Im Spielbericht hören sich die Ergebnisse von Alma in der Vorrunde des Einzels der Mädchen 15 relativ sicher an, aber trotzdem musste sie sich vor allem in den ersten beiden Einzeln teilweise ziemlich quälen und anstrengen, ehe diese Ergebnisse amtlich waren und sie als Gruppensiegerin in die Endrunde marschierte, wo sie nach einem Freilos erst im Viertel- und dann im Halbfinale es gleich zwei Mal hintereinander mit Spielerinnen vom SV Rotation Süd Leipzig (Talea Nadler, Jette Hammer) zu tun bekam. Beide Spiele absolvierte sie deutlich agiler und angriffsfreudiger als die Vorrunde (3:0 gegen Talea, 3:1 gegen Jette), so dass sie gegen 15.30 Uhr im Finale des Einzels stand.

Mit Katja Weller vom SV Dresden Mitte 1950 wartete dort die stärkste Spielerin des Feldes, was Alma auch anzumerken war. Mit viel Respekt vor der Gegnerin spielte sie zum Teil etwas zu lieb und verhalten, um die Dresdnerin zu beeindrucken, auch wenn Alma in einigen Ballpassagen zeigte, was für ein Potential in ihr steckt. Schlussendlich gratulierte sie nach einem sehenswerten Spiel Katja zu ihrem Erfolg und empfing kurz danach aus den Händen des Landestrainers ihren Pokal für diesen hervorragenden 2. Platz.

Zweiter und dritter Platz bei ihrem ersten Start bei der LEM AK 15 - darauf kann Alma mit Recht sehr stolz sein und und nur ihre Eltern rätseln so langsam, wo sie die ganzen großen Pokale noch hinstellen sollen.... ;-)

Peter Kraetsch

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