Sonntag, Mär 29, 2026 / Peter Kraetsch Alle Ligen in der Endphase


1. Kreisklasse - Treffen der Generationen

Im Heimspiel gegen die 3. Mannschaft des SV Kurort Rathen 52 empfing unsere 6. Mannschaft am Freitagabend in Copitz die Gäste mit einer interessanten Mannschaft: Neben den beiden "Urgesteinen" Kathleen Küchler (62) und Jürgen Adler (71) spielten zum ersten Mal die Nachwuchstalente Max Ziegenbalg (10) und Lukas Jäger (11) in dieser Liga mit und beide hinterließen einen sehr guten Eindruck.

Die Gäste aus der Sächsischen Schweiz sicherten sich gleich beide Anfangsdoppel, allerdings zeigte danach Max sein Talent und holte glatt mit 3:0 den ersten Punkt für unser Team. Im weiteren Verlauf erspielten sich die Rathener weitere Punkte und zogen auf 5: davon, ehe Max mit seinem zweiten Einzelpunkt und Kathleen mit ihrem ersten Punkt an diesem Abend den Abstand etwas verkürzen konnten. Die Rathener zogen aber sofort nach und erspielten sich die nächsten beiden Punkte und stellten so den alten Abstand wieder her. Danach trug sich auch Jürgen in die Siegerliste ein, indem er in einem spannenden5-Satz-Spiel seinen Dauerrivalen Aldo Pech niederrang. Mit seinem dritten Einzelpunkt sorgte Max ebenfalls nach spannenden 5 Sätzen für den letzten Punkt für das TSV-Team, das den Gästen am Ende zu einem 9:5-Sieg gratulierte.

Lukas konnte zwar an diesem Abend kein Spiel für sich entscheiden (worüber er erst einmal ziemlich traurig war), aber er spielte sehr gut mit und musste sich zumindest in zwei seiner Spiele immer erst im 5. Satz geschlagen geben. Das Team rangiert nun mit einer ausgeglichenen Bilanz im Mittelfeld der Staffel.


Bezirksklasse Herren - Entscheidung vertagt

Bereits letzten Samstag war unsere dritte Mannschaft beim TSV Leubnitz zu Gast. Durch eine kurzfristige Änderung musste Flora, die uns unterstützen wollte, mit der zweiten Damenmannschaft den Klassenerhalt in der Sachsenliga sichern, sodass Jugendspieler Raphael Kaulfuß zu seinem ersten Einsatz in der Bezirksklasse kam. Bei den Gästen fehlte mit Tobias Vogler ein Spieler aus dem oberen Paarkreuz. Er wurde durch Axel Koch ersetzt.

Daniel und Marvin starteten diesmal als Doppel 2 und mussten ihren Gegnern nach fünf gespielten Sätzen zum Sieg gratulieren. Das gewohnte Doppel Eins aus Pi und Veit, setzte sich mit 3:1 durch. Eric und Raphael konnten im Doppel den Entscheidungssatz für sich entscheiden.

Die erste Einzelrunde verlief mit 2:4 gegen uns. Mit 2:2 Spielen im Entscheidungssatz hätte diese Runde auch anders ausgehen. Besonders bitter ist die 2:3 Niederlage nach 2:0 Führung von Raphael gegen Jan Differding. Raphael hat sich echt reingehängt und saustark gespielt. Am Ende sollte es leider nicht sein. Marvin und Eric mussten ihre Spiele überraschenderweise ohne Satzgewinn an die Gegner abtreten. In der zweiten Einzelrunde lief es nicht wirklich besser. Wieder wurde ein Großteil der Spiele erst im fünften Satz entschieden. Dabei ist die Statistik eindeutig gegen uns. Drei der vier Fünfsatzspiele gingen an den Gegner. Am Ende verlor Raphael noch in vier sehr knappen Sätzen gegen Axel Koch.

Damit stand die erste Niederlage der Rückrunde fest. Dieses 6:9 tut uns in erster Linie nicht weh, da wir zwar nun zwei Punkte weniger haben als Dresdner Bank, aber dafür das weitaus bessere Satzverhältnis. Einen kleinen Knacks im Selbstbewusstsein hinterlässt sie dennoch. Ein Sieg am 17.04. gegen eben jene Mannschaft soll uns den angestrebten Relegationsplatz bescheren. Da ist Siegen definitiv Pflicht.

Eric Fritzsche


Sachsenliga Damen - nichts für schwache Nerven

Um ihre Aufholjagd um den Verbleib in der Liga fortzusetzen, empfingen Flora, Svea, Charlotte und Klara am Samstagvormittag in Graupa die Damen des Post SV Plauen. Unsere jungen Damen hatten sich viel vorgenommen und wollten sich ihre Mini-Chance auf den Klassenerhalt unbedingt bewahren.



Was dann allerdings passierte, war tatsächlich kaum an Spannung zu überbieten und nichts für schwache Nerven. Die Gäste aus dem Vogtland spielten sehr sicher und unbekümmert auf, während unsere Mannschaft in Schockstarre zu versinken drohte. Die Mädels bekamen keinen Fuß auf den Boden und keinen ordentlichen Ball auf den Tisch:



Mach den beiden verlorenen Anfangsdoppeln, in denen zumindest Charlotte/Hermine es bis in den 5. Satz schafften, holten sich die Gäste auch gleich klar und souverän die komplette erste Einzelrunde und sahen schon wie die sicheren Sieger aus.

An dieser Stelle des Spieles aber zeigte sich die gewachsene Spielstärke und der starke Willen unserer jungen Mannschaft: nach einer kurzen und deutlichen Ansprache des Trainers begann eine unfassbare Aufholjagd. Den Anfang machte Flora mit einem glatten 3:0, dann folgten Klara (3:1), Charlotte (3:2) und Svea (ebenfalls 3:0) und es stand auf einmal 4:6 aus der Sicht unserer Mädels. Charlotte mit dem nächsten 5-Satz-Krimi (3:2), und wieder Flora und Klara (beide 3:0) sorgten unter dem begeisterten Applaus der wenigen Zuschauer dafür, dass es auf einmal 7:6 für das TSV-Team stand.



Svea startete auch erfolgreich in den ersten Satz des letzten Einzels, allerdings stellte die Gegnerin ihr Spiel dann erfolgreich um und sicherte so den Gästen den letzten Punkt und damit den Gesamtstand von 7:7.

Unsere Mädels waren überglücklich über diesen einen Punkt, dessen Wert nicht hoch genug einzuschätzen war und der sich noch am Nachmittag zeigen würde, wenn unsere Mannschaft die 3. Mannschaft der Leutzscher Füchse aus Leipzig zu Gast haben würde.

Aber ungeachtet aller Berechnungen, Erwartungen und Möglichkeiten präsentierte sich die Mannschaft als Einheit und vor allem als vier Kämpferinnen, die bis zum letzten Ball um ihren Erfolg gespielt haben. Alleine dieses Erlebnis hinterließ bei allen Anwesenden einen bleibenden Eindruck.


Sachsenliga Damen - deutlicher Abschlusserfolg

Im letzten Spiel der Rückrunde empfing das Team Damen 2, dieses Mal in der Besetzung Flora, Hermine, Klara und Charlotte, die 3. Damenmannschaft der Leutzscher Füchse. Auch dieses Spiel wurde mit Spannung erwartet, weil man bei den Leipzigerinnen nie weiß, welche Spielerinnen sie ins Rennen schicken.

Unser junges Team wollte unbedingt den positiven Schwung vom Vormittagsspiel auch mit in dieses match nehmen und das gelang unseren vier Mädels sehr gut, auch wenn die Gäste aus der Messestadt sich gleich das erste Doppel erspielten. Danach allerdings zog unser Team gleich etwas davon, denn Charlotte/Hermine (3:1), Flora (3:1), Klara (3:0) und Charlotte (3:0) sorgten für einen Vorsprung, den das Team auch bis zum Spielende verteidigte.

Während Hermine ihre beiden Einzel etwas unglücklich jeweils im 5. Satz noch abgeben musste, sorgten aber die anderen Teammitglieder in der Schlussphase des Spieles für klare Verhältnisse und machten so den 8:4-Sieg perfekt.

Damit rangiert das Team zum ersten Mal auf einem Nichtabstiegsplatz und kann jetzt nur noch die letzten Spiele der unmittelbaren Tabellennachbarn abwarten. Aber alle Anzeichen (und der starke Einsatz unserer Spielerinnen deuten darauf hin, dass auch im Kommenden Spieljahr eine Damenmannschaft in der Sachsenliga aufschlagen wird.


Landesliga Damen - entspannter Abschluss



Unser "kleines Weibervolk", also Team Damen 4, empfing parallel zur Sachsenliga im letzten Spiel der Rückrunde die Mannschaft aus Gröditz/Coswig. Für unsere Mannschaft ging es eigentlich um nichts mehr - nach oben war der Abstand zu Platz 7 zu groß und nach unten in Richtung Tabellenende konnte auch nichts mehr passieren. Deshalb hatten die Trainer beschlossen, dass alle sechs Spielerinnen noch einmal zum Einsatz kommen sollten.

Die Gäste waren mit einer starken Mannschaft angereist, was aber der Spielfreude und dem Einsatz unserer Mädels keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, sie konnten sich noch einmal so richtig "austoben", um vielleicht auch noch für die eine oder andere erfreuliche Überraschung zu sorgen.



Das gelang Pria an diesem Vormittag am besten, denn sie gewann zwei ihrer Einzel und sorgte damit für große Begeisterung bei den Trainern und den "Muttis", die nicht nur tatenlos am Rand saßen, sondern auch für eine kleine Stärkung für das Team gesorgt hatten.



Charlotte und Paula steuerten auch noch einen Punkt zum Gesamtergebnis 4:10 bei, das aber letztendlich eher eine untergeordnete Rolle spielte, weil es viel wichtiger war, sich am Saisonende noch einmal als Mannschaft zu präsentieren, die seit September letzten Jahres einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht hat.

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